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Vier Wege in deine innere Mitte

„Erlaube dir selbst, den jetzigen Moment, genauso wie er ist, anzunehmen. Erlaube dir selbst, genauso wie du bist, zu sein.“ - Jon Kabat-Zinn

Kennst du diese Momente, in denen dir die Welt zu intensiv ist?


Zu viele Reize, die alle gleichzeitig auf dich einströmen? Tage, an denen die Grenze zwischen dir und der Außenwelt viel zu durchlässig ist? Die Hektik um dich herum steckt dich an und verbreitet Unruhe in deinem Inneren?


Wenn es dir so geht, dann achte gut auf dich!

Finde einen Weg in deine eigene Mitte zurück. Zentriere dich in dir.


Frage dich:

  • Was brauche ich?

  • In welcher Umgebung fühle ich mich jetzt wohl?

  • Wen oder was möchte ich gerade um mich haben?


Höre auf dich selbst und gebe deinen eigenen Bedürfnissen den Raum, den sie verdient haben. Du darfst gut für dich sorgen!


4 Wege in deine innere Mitte


#1 Atmung


Du hast deinen Atem immer bei dir. Er ist dein stiller Vertrauter, den du viel öfter um seine Unterstützung bitten kannst. Wenn du gestresst bist, atmest du flach und schnell. Meist eilen die Gedanken den Handlungen voraus. Das verstärkt den Stress in dir.


Deine Atmung ist die Brücke zu deiner inneren Mitte.


Wenn du bewusst tief in den Bauch atmest, bekommt dein Herz die Botschaft, dass es nicht mehr so schnell zu schlagen braucht. Du bringst dich in den gegenwärtigen Augenblick. Dein Geist kommt zur Ruhe und dein Körper kann sich entspannen.


Übung: 2 Minuten-Atemmeditation


Nimm dir einen Moment ganz für dich.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.


· Wo spürst du deinen Atem?

· Wie ist der Rhythmus?

· Wie tief atmest du?


Du musst nichts tun, außer beobachten.


#2 Dankbarkeit


Nimm dir einen bewussten Moment und halte inne. Wenn es deine Situation erlaubt, schließe deine Augen. Atme bewusst tief ein und langsam wieder aus. Wiederhole das ein paar Mal.


Bringe deine Aufmerksamkeit in deine Mitte. Nimm dir einen Moment der Dankbarkeit.

Zähle die Dinge auf, für die du dankbar bist. Alles, was dir in den Sinn kommt. Sei neugirig, was kommt. Nimm bewusst den inneren Raum um dein Herz herum wahr.


#3 Affirmationen


Dein Denken beeinflusst, wie du dich fühlst. Affirmationen sind einfache, klare, positiv formulierte Sätze. Laut oder leise wiederholt ausgesprochen, geben sie deinen Gedanken eine bestimmte Richtung und deinem Unterbewusstsein eine Orientierung.


Wähle einen der Sätze aus (der, der dich spontan am meisten anspricht.) Du kannst dir auch einen Satz ausdenken: Er sollte dich innerlich ruhig werden lassen.


  • Ich werde mit jedem Augenblick ruhiger.

  • Ich erlaube mir, ganz bei mir zu sein.

  • Ich lasse meine Anspannung los.

  • Innere Ruhe und Gelassenheit finde ich in mir.

  • Ich atme mich zu mir.

  • Ich bin meine eigene innere Mitte.

  • Ich schöpfe Ruhe aus meinem tiefen Inneren.

Spreche deinen gewählten Satz in Gedanken - oder wenn es deine Situation erlaubt, auch laut - fünf mal hintereinander mit jeweils einer kleinen Pause zwischen den Sätzen. Beobachte, was sich in dir verändert.


#4 Musik


Höre Musik, die dich mit deinem Herzen verbindet. Musik, die dich berührt und dich zu dir bringt. Nimm dir einen bewussten Moment für mindestens ein Lied und lass es in dir wirken.


Welche Musik hilft dir herunterzufahren?

Finde deine Musik, die dir gut tut.


Möchtest du einen besseren Umgang mit deinen Herausforderungen entwickeln und ein neues Bewusstsein für dich und deine Stärken schaffen?

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© 2020 Henrike Heier

Eberswalde