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In fünf Schritten aus der Stressbelastung in deine Energiebalance



Als hochsensibler Mensch (auch die extrovertierten und abenteuerlustigen) brauchst du unbedingt ausreichend Pausen und Erholung, damit die nervliche Erregung wieder abklingen und du Energie aufladen kannst. Dafür ist es wichtig, deine Selbstwahrnehmung zu schärfen und einen achtsamen Umgang mit deinen natürlichen Bedürfnissen zu entwickeln: Was brauche ich in welcher Situation? Was tut mir gut? Zeit alleine, kreative Aktivitäten, Meditation oder Entspannungsübungen sind einige Möglichkeiten, sich selbst Zeit zu schenken.


Du hast ein sehr gutes Gespür für deine inneren Befindlichkeiten und Bedürfnisse. Wahrscheinlich hast du jedoch wie viele nicht gelernt, Entscheidungen nach deiner inneren Befindlichkeit auszurichten, sondern eher danach was von dir erwartet wird – häufig in einem Kontext von Menschen mit einer geringeren Sensibilität als deine. Du darfst lernen, dir selbst zu vertrauen und deinen natürlichen Bedürfnissen Priorität zu geben. Damit du die Kraft deiner Sensibilität für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden nutzen und dein Potenzial entfalten kannst.


Die fünf Schritte im Überblick


  1. Achtsame Selbstwahrnehmung: Überreizung erkennen

  2. Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen

  3. Energieräuber und Energiequellen identifizieren

  4. Energielevel im Blick behalten

  5. Energie-Tankstellen bewusst einplanen

Schritt 1: Achtsame Selbstwahrnehmung: Überreizung erkennen


Dieser Schritt ist sehr wichtig auf dem Weg zu einem achtsamen Umgang mit dir selbst.


Menschen fühlen sich immer dann am wohlsten, wenn ihr individuelles Nervensystem einer optimalen Reizstärke ausgesetzt ist, wenn sie also weder gelangweilt noch überbeansprucht sind. Es ist ein wesentlicher Faktor für die Leistungsfähigkeit und die physische und psychische Gesundheit, sich überwiegend in diesem Wohlfühlbereich zu bewegen.


Stärke deine Selbstwahrnehmung, indem du dich in deinem Alltag beobachtest:


  • In welchen Situationen bin ich übererregt und wie fühle ich mich dann?

  • In welchen Situationen bin ich untererregt und wie fühle ich mich dann?

  • In welchen Situationen bin ich in meinem Wohlfühlbereich und wie fühle ich mich dann?

Mache dir jeweils Notizen dazu und reflektiere anschließend deine persönlichen Warnsignale, an denen du erkennst, dass Übererregung droht.


Schritt 2: Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen


Damit du gut für dich sorgen und mehr Zeit in deinem optimalen Erregungsniveau verbringen kannst, ist es wichtig, dich mit deinen natürlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und ihnen die Prioritäten zu geben, die sie verdienen. Trau dich deine natürlichen Bedürfnisse als Maßstab für Entscheidungen anzusetzen. Orientiere dich an dir selbst und nicht an anderen. Bringe dich in Verbindung mit deinen Bedürfnissen:

  • Wonach sehnst du dich?

  • Was tut dir gut?

  • Wie kannst du gut für dich sorgen?

  • Wenn alles möglich wäre, was würdest du dann gerne tun?

Du bist es wert, dass du auf dich achtest. Du darfst nein sagen und auf dich selbst vertrauen.

Schritt 3: Energieräuber und Energiequellen identifizieren


Reflektiere deine Energiebalance und deine Selbstfürsorge, indem du mehr über deine Energieräuber und Energiequellen herausfindest.


  • Welche Situationen, Aktivitäten, Tätigkeiten, Beziehungen und Orte rauben dir Energie?

  • Welche Situationen, Aktivitäten, Tätigkeiten, Beziehungen und Orte geben dir Energie?

Schritt 4: Energielevel im Blick behalten


Selbstfürsorge heißt, achtsam mit dir und deiner Energie umzugehen. Wenn du gut für dich sorgst, kannst du dich in dir selbst wohlfühlen und auch für andere da sein. Nutze dein inneres Energiebarometer als Skala für deine Planung und Lebensgestaltung.


  • Was kostet dich wie viel Energie?

  • Wann ist es Zeit für Rückzug und Erholung?

  • Wie viel Zeit verbringst du allein? Wie viel mit anderen?

  • Wie viel Energie gibst du an andere ab und wie viel behältst du bei dir?

  • In welchen Situationen gehst du über deine Grenzen?

Schritt 5: Energie-Tankstellen bewusst einplanen


Überlege dir, wie du mehr Zeit in deinem Wohlfühlbereich verbringen kannst. An deinen persönlichen Warnsignalen erkennst du, dass du außerhalb deiner Mitte bist. Nimm dich selbst und diese Signale ernst. Deine Bedürfnisse sind der Zugang zu deinen Wohlfühlbereich. Jetzt musst du „nur noch“ die Entscheidung treffen, bewusst dafür zu sorgen, dass du so viel Zeit wie möglich in diesem Bereich verbringst.


  • Plane deinen Alltag bewusst so, dass du in deiner Energiebalance bleibst: Wie viel Zeit brauchst du für dich allein? Nach welchen Tagen brauchst du erfahrungsgemäß Erholung, weil viele Energieräuber am Werk sind?


  • Behalte dein Energielevel im Blick: Berücksichtige in deiner Wochenplanung kürzere und längere Momente, in denen du Energie aufladen und innerlich zur Ruhe kommen kannst.


  • Erlebe im Verlauf der Woche deine Energiequellen bewusst. Auch wenn es sich nur um einen kurzen Moment handelt. Genieße und nimm wahr, wie du auflädst.


  • Überlege dir, wie du dich selbst an regelmäßiges Energietanken erinnern kannst. Vielleicht mit einer Erinnerung im Handy oder mit einem Symbol …


In meinem Onlinekurs Selbstfürsorge und Energiebalance für Hochsensible, begleite ich dich in einem geführten Coaching-Programm in deine Energiebalance und in einen guten Umgang mit dir selbst.


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© 2020 Henrike Heier

Eberswalde